Eine aussterbende Rasse

Im F-Hain sterben die Pubs aus. Es ist echt eine Seuche. Als ich ins Samariter-Kiez zog, freute ich mich, weil ich endlich einen Pub um die Ecke hatte. Okay, das Queen Vic’s war dann eher enttäuschend. Die Atmosphäre war eher bedrückend als anheimelnd, die Bedienung wirkte frustriert und genervt und das Klientel war auch eher abschreckend. Trotzdem schade, das der Laden dicht machen musste. Zumal jetzt son dämlicher Kaffee-Laden da drin ist, wie wir sie hier schon im Dutzend haben. Und der/die/das Besitzer(in) hatte nicht mal genug Phantasie um sich einen vernünftigen Namen auszudenken. Jetzt heißt der Laden „Samariter 36“ oder sowas. Ich werd den jedenfalls boykottieren und dem Cafe Orange die Treue halten.

Seit Queen Vic’s Ableben war ich jetzt auf der Suche nach einem neuen Pub, von dem ich noch besoffen nach Hause laufen kann. Und ich hatte ihn auch gefunden: das Publicity in der Jungstr. . Und was machen die? Bevor ich den Laden auch nur testen kann machen die dicht. Und jetzt ist es ne Cocktail-Bar! Wie blöd ist das denn? In der ganzen Ecke hier kannst du vor Cocktailbars nicht treten. Das einzige, das hier häufiger im Straßenbild auftaucht als Cocktailbars sind Hundehaufen.

Also hier mal der Aufruf ans Lazyweb: Wer mir einen anständigen Pub mit einer akzeptablen Whisky-Auswahl, gemütlicher Atmosphäre und gelegentlicher Live-Musik  in 15 Gehminuten Umkreis um die Kreuzung Frankfurter Allee/Voigtstr nennen kann wird sehr ausdrücklich lobend in meinem Blog erwähnt und für sehr lange Zeit von meiner Dankbarkeit verfolgt 😉

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3 Kommentare zu Eine aussterbende Rasse

  1. Olli sagt:

    Wenn Du keinen findest, dann zieh doch einfach um 😉 Aber nicht nach Steglitz ziehen – dann hätte ich nach dem oben beschriebenen Angst, daß mein Lieblingspub zumacht!

  2. Kai sagt:

    Keine Angst, dein Pub ist sicher vor mir 😉 Ich wohn viel zu gern im F-Hain, um ihn nur wegen Pub-Mangels zu verlassen.

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